Formate der Medien

  • CDG: Hierbei handelt es sich um eine grafische CD. Das Format ist hauptsächlich in den USA verbreitet. In der Regel sind die CD+G etwas billiger. Vor einem starren Hintergrund wird der Text eingeblendet. Oft sind nur Spezial-Player auch in der Lage dieses Format wieder zu geben.

  • Video-CD: Hierbei handelt es sich um eine Video-CD. Dieses Format läuft auch auf jedem handelsüblichen DVD-Player. Wie der Name schon sagt, läuft zum herkömmlichen Text im Hintergrund ein Video ab. Oft bezieht sich das Video auf die Themen des Liedes. Manchmal wird sogar ein Original-Video des Künstler verwendet.

  • DVD: Die DVD braucht ja wohl nicht weiter erklärt zu werden. Sie ist leider auch eines der teuersten Karaoke-Medien. Dafür ist sie fast überall abspielbar, auch im PC. Die günstigen DVDs haben nur einen starren Hintergrund. Greift man etwas tiefer in die Tasche, gibt es oft auch ein Hintergrund-Video. Meistens kann man den Gesang ein- und ausschalten, oder nur den Hintergrundgesang aktivieren

  • Laser-Disc: Hierbei handelt es sich um eine Laser-Schallplatte. Sie hat die Größe einer ganz normalen Schallplatte. Dieses Medium war der Anfang von Karaoke. Wird heute aber kaum noch eingesetzt. Die Laser-Disc läuft nur auf ganz speziellen Spielern. Dieses Format wird man heute kaum noch antreffen.

  • Audio-CD: Diese CD enthält die Lieder nur als Instrumental-Version und ist in fast allen Geräten abspielbar. Allerdings kann kein Text angezeigt werden. Dieser liegt meist in Form eines Booklets vor. Allerdings setzt den Audio-CD schon ein gewisses Talent und Können voraus, um ohne weitere Hilfe immer den richtigen Einsatz zu finden. Für Anfänger nicht geeignet.

Karaoke

Meine erste Karaoke

Inzwischen habe ich mein erstes öffentliches Singen hinter mir.

Im Oktober 2004 war ich im Centerpark De Vossenmeeren in Belgien im Urlaub. Dort wurde abends auch Karaoke gemacht. Vor dem gemischten Publikum auch 3 Ländern (Niederlande, Deutschland und Belgien) gab ich "Marmor, Stein und Eisen bricht" von Drafi Deutscher zum Besten. Und das gar nicht so schlecht, wie mir meine Mitreisenden bestätigten.

In der Disco des Aktion-Club wurde das Ganze abgehalten. Die Videos wurden auf eine große Leinwand projeziert. Titel gab es in vier Sprachen, hauptsächlich Englisch. Der KJ hielt sich dezent im Hintergrund. Allerdings dauerte es etwas länger, bis der nächste Sänger loslegen konnte. Das Ganze hat aber Spaß gemacht. Leider hatten wir keine Digicam dabei.

Im Gegensatz dazu war ich ein paar Tage später in Centerparc Het Merdahl in Holland. Dort wurde Disco-Karaoke angekündigt. Am Anfang konnten 2 Leute singen. Danach kam nichts mehr. Anscheinend wollte der DJ lieber seine eigene Party feiern und im Mittelpunkt stehen. Er legte nur noch Platten auf. Das allerdings nicht schlecht. Die Songliste erwies sich als nicht umfangreich. Neben holländischen Liedern gab es nur eine kleine Auswahl englischer Titel. Aber wer traut es sich schon zu, Boheimian Rapsody von Queen zu singen. Da hätte ich besser einige meiner Scheiben mitnehmen sollen. So gingen wir nach einer Stunde enttäuscht nach Hause.

Skandal im Center-Parc

Im April 2005 war ich wieder im Center Parc im Urlaub. Diesmal ging es nach Zandvoort. Im Beack Factory gab es eine richtig gute Karaoke-Show (14.4.05). Zur großen Liederauswahl gaben sich zwei Stunden die Sänger das Mikrofon in die Hand. So muß Karaoke sein. Hier noch mal ein großes Lob an das Entertainment-Team von Zandvoort.

Ich gab mit meiner Stieftochter Tanja den "Skandal im Sperrbezirk" von der Spider Murphy Gang zum besten. Der holländische Moderator kannte dieses Lied nicht. Ich mußte es selbst noch mal ansagen. Der deutsche Block begann sofort zu Jubeln.

Innnerhalb des Liedes sang ich dann immer Skandel im Center-Park. Leider hat mein Schwager die Bilder nicht richtig scharf bekommen.

Port Zelande

Nach langer Zeit war im Center-Parc mal wieder Karaoke angesagt. Ende Oktober 2010 verbrachte wir eine Woche in Port Zelande. Wir hatten praktisch 2 Kurzurlaube aneinander gereiht. Dadurch konnten wir auch an zwei Abenden singen. Nach langer Durststrecke bereitete uns der Center-Parc vor allem Dank der vorhandenen Technik schöne Abende.

Am ersten Abend sang mit meinem Schwager New York, New von Frank Sinatra. Den letzten Abend gaben wir gemeinsam Hey Babe von DJ Ötzi sowie Wind of Chance von den Scorpions zum Besten.

Das sind Lieder die kennen und können wir. Trotz einiger Zugaberufe bei New York quälen wir verstärkt unsere höllandischen Nachbarn mit unseren Sangeskünsten. Uns hat es wie immer Spaß gemacht.

Hobby oder Profi - was braucht man?

Karaoke funktioniert schon mit den einfachsten Mittel. Jeder fängt mal klein an. Nach oben sind dann kaum noch Grenzen gesetzt. Je nach Geldbeutel kann man alles ergänzen. Ob man einfach nur die Text vom Fernseher mitsingt oder mit Mikro die ganze Nachbarschaft beschallt, bleibt jedem selbst überlassen.

Als erstes braucht man natürlich einen Karaoke-Player. In der Regel könnte das schon ein ganz normaler DVD-Spieler sein. Dann kann man aber auch nur Karaoke-DVDs abspielen. Meistens schluckt so ein Teil auch Video-CDs. Es gibt aber auch spezielle Geräte. Die sind in der Regel auch teuer. Sie sollten mehrere Fomate abspielen können. Zusätzlich ist es von Vorteil, wenn sie auch die Fernsehnormen Pal und NSCT darstellen würden und keinen Ländercode geschaltet haben. Dann hat man bei den Medien eine größere Auswahl..

Zusätzlich haben viele Player Mikrofonanschlüße. Sonst muß man einen Mixer oder Verstärker verwenden. Der Player wird an den Fernseher angeschlossen, z. B. über Scart. Für einen besseren Sound kann man meistens den Karaoke-Player über die Cinch-Ausgänge mit der Stereo-Anlage verbinden. Alternativ hat der Player auch einen eigenen Verstärker. Auch ist dann der Raumklang 5.1 bei Spielfilmen möglich. Der Anschluß an den PC ist ebenso denkbar. So wäre es machbar, das Gesungene nachher auf CD zu brennen.

Sollte ein VGA-Anschluß vorhanden sein, ließe sich ein PC-Monitor verwenden.

In Laufe der Zeit muß die Songauswahl weiter vervollständigt werden.

Profis kommen direkt mit mobiler Disco daher und sind in der Lage eine ganze Lagerhalle zu beschallen. Dort können dann größere Gruppen singen. Der Text wird von mehreren Fernsehern angezeigt oder per Beamer auf eine Leinwand geschossen.

Meine Ausrüstung

  • Raumfeld Soundbar

  • Sunfly Karaoke Box

  • Sony Playstation 2

  • Wii Konsole

  • Diverse Micros

  • Großer Flachbildschirm

  • LG- Blue Ray Spieler

  • Im Augenblick an die 100 Medien mit ca. 2000 Liedern

  • Egal wann, egal wo, inzwischen bin ich voll mobil

  • Notebook

  • virtuelle Laufwerke mit Images der DVDs

  • DJ Tech Cub 50 Mobile PA-Anlage

  • Bald wieder Mini-Beamer und Leinwand

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